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Fit in den Frühling durch Heilfasten

Machen Sie sich fit für den Frühling durch eine 10 - 12-tägige Heilfastenkur zur körperlichen und geistigen Reinigung. Schon allein die Reduzierung der Nahrungszufuhr kann positiv wirken. Nicht ohne Grund beginnt mit dem Aschermittwoch die Fastenzeit, ein mondabhängiger Zeitraum, in welchem der Körper besonders gut entgiftet. Er wird es mit größerem Wohlbefinden und gesteigerter Abwehrkraft lohnen.

Fit in den Frühling durch eine Frühjahrskur

Warum ist Fasten sinnvoll?

Über den Winter sammeln wir viele Schlackenstoffe an, da wir uns beispielsweise weniger bewegen und mehr frieren. Eine Fastenkur ermöglicht die Ausscheidung dieser Schlackenreste über Nieren und Darm, aber auch über Haut, Lunge und Leber - vorausgesetzt man bewegt sich ausreichend an frischer Luft, sorgt für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Fasten als Kur gibt dem Körper Gelegenheit zur Entgiftung und Regeneration, Heilfasten im engeren Sinne meint ein "heil werden" durch Fasten, körperlich und geistig.

Wie wirkt Heilfasten?

Die gesundheitsfördernde Wirkung des Heilfastens beruht darauf, dass der Mensch etwa ein Drittel seiner Energie für die Verdauung aufwendet. Wird die Verdauung entlastet, können die "freigewordenen Energien" anders sinnvoll eingesetzt werden, insbesondere zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte im Körper. Der Körper kann sich regenerieren, das seelische Befinden wird positiv beeinflusst, die Leistungsfähigkeit wird gesteigert und viele fühlen sich bei einer Frühjahrskur buchstäblich leichter.

Voraussetzung hierbei ist, dass man ein paar Regeln beachtet.

Wie wird´s gemacht?

Zum 10-tägigen "Gemüsebrühenfasten" nehme man viel Gemüse, insbesondere Wurzelgemüse: Petersilienwurzel, Karotte, Rote Beete, Kohlrabi, etc. und koche es in einem 4 Liter-Topf. Wichtig ist es, gut zu würzen mit Pfeffer, Galgant, Paprika, wenig Salz, Ingwer, Curry und Chili – je nach Geschmack (scharfe Gewürze regen das "Verdauungsfeuer" an). Die Suppe ca. 1 Stunde auf kleiner Flamme kochen.

Von dieser Brühe trinkt man über den Tag verteilt 2 Liter. Nach 2 Tagen ist ein neuer Topf zu kochen. Insgesamt sollte man dies 10 Tage lang durchführen.

Bei gutem Würzen kann diese Fastenkur ohne zuvoriges Abführen mit Bittersalz auskommen und es gibt in der Regel auch keine Stuhlprobleme (sonst dringend Rat einholen!)

Wichtig ist, dabei ca. 1-2 Liter Wasser zu trinken, was sich in der Regel von allein ergibt, denn es kommt zu erhöhter Wasserausscheidung über die Nieren sowie zur Darmreinigung. Dabei kann man 3-4 Kilo abnehmen, ist jedoch nicht Ziel des Fastens, da bei Wiederaufnahme der normalen Essgewohnheiten schnell das persönliche Normalgewicht erreicht ist.

Will man fasten und hat trotzdem zuviel Hunger, kann man einen Trick probieren, den schon Hippokrates beschreibt: 1 EL oder 1 Schluck unvermischten Wein einnehmen und das Hungergefühl vergeht – die Hl. Hildegard von Bingen empfahl ihren speziellen Herzwein. Notfalls kann man auch ein Gemüsestückchen aus dem Topf essen.

Was ist eine Fastenkrise?

Darunter versteht man Symptome, die während des Fastens auftreten können, wie Reizbarkeit, depressive Verstimmung oder ein flüchtiges Krankheitsgefühl. Diese Symptome weichen meist am nächsten Tag und es stellt sich ein auffallendes Wohlbefinden ein – manche sprechen gar von Euphorie!

Falls man Kopfschmerzen oder andere Beschwerden bekommt trotz ausreichender Flüssigkeitszufuhr, sollte man mit dem Fasten langsam aufhören.

Nach 10-12 Tagen beginnt man langsam wieder mit dem Essen, beispielsweise mit Kartoffelpüree oder gestampftem Gemüse. Idealerweise trinkt man die nächsten 3-4 Wochen im Anschluss an das Fasten täglich 3 Tassen Brennessel-Tee. Alternativ dazu kann man auch eine Brennesselsaft-Kur machen: am 1. Tag 1 EL, am 2. Tag 2 EL, usw. bis zum 10. Tag, dann zurück, d.h. am 11. Tag 9 EL etc. Der Saft wird im Verhältnis 1:5 verdünnt mit Wasser, Säften oder Buttermilch.

Wann beginne ich die Fastenkur?

Ein guter Beginn für das Frühjahrs-Fasten ist dann, wenn es draußen nicht mehr so kalt ist oder wenn man sich täglich mindestens 1-2 h an frischer Luft bewegt. Manche halten sich gerne an den Aschermittwoch, an dem traditionell die Fastenzeit beginnt.

Wer kann Heilfasten?

Gesunde zur Gesundheitsförderung, zur Selbsterfahrung oder als Auftakt zu einer Ernährungsumstellung.

Menschen mit ernährungsbedingten chronischen Erkrankungen wie Übergewicht, Bluthochdruck, Gicht, etc., sog. therapeutisches Fasten, jedoch nur unter Begleitung eines Arztes oder Heilpraktikers, meist auch angeboten in speziellen Fastenkliniken.

Wer sollte nicht fasten?

Schwermütige Patienten oder solche in psychotherapeutischer Behandlung sollten nur mit Betreuung fasten. Bei akuten Infektionskrankheiten, schweren Nieren- oder Leberschäden, organischen Herzerkrankungen, Krebs oder Tbc. Ebenso nicht in der Schwangerschaft oder in Rekonvaleszenz, auch nicht Personen über 65 Jahren mit altersbedingten Erkrankungen.

Bevor Sie eine Fastenkur beginnen, ist es dringend zu empfehlen, sich von einem Heilpraktiker oder Arzt beraten zu lassen, ob diese in ihrem individuellen Fall geeignet ist. Auch kann Sie der Therapeut in dieser Zeit begleiten und falls erforderlich, die Fastenkur mit naturheilkundlichen Mitteln unterstützen.

Unsere Autorin Christella Schroeder ist Heilpraktikerin mit Praxis in Haidhausen.

Naturheilpraxis Christella Schroeder
Kirchenstraße 44
81675 München
Tel.: 089/48 99 84 35
www.christella-schroeder.de

 

 
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