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Heinz Tesar – Architektur beginnt vor der Architektur

Der österreichische Architekt Heinz Tesar ist der Poet und Künstler unter den großen Architekten der Gegenwart. Sein Werk entzieht sich den gängigen architektonischen Kategorien und Vorstellungen. Bauten wie beispielsweise das Theater in Hallein (1993), die Sammlung Essl in Klosterneuburg (1999) oder die Kirche in der Wiener Donaucity (2000) sind ebenso hoch gerühmte wie umstrittene Solitäre in der neueren Architekturlandschaft.



Tesars Architektur hat einen völlig eigenständigen Ausdruck und Charakter, denn für ihn beginnt die Arbeit des Architekten nicht mit der Formgebung zur Umsetzung eines Bauauftrags, sondern mit der Frage, was einer Form vorausgeht, wie Formen entstehen und sich in räumlichen Zusammenhängen verändern. Mit freien Skizzen, Aquarellen oder Modellen lotet er das räumliche Potential vor der Entstehung von konkreten Bauten aus. Diese Reflexion und Artikulation der eigenen Formfindung steht im Gegensatz zu architektonischen Moden oder extravaganten Selbstdarstellungen. Sie sucht ganzheitliche Zusammenhänge und führt zu jeweils individuell der Aufgabe und dem Ort an- und eingepaßten Räumen.

Das Architekturmuseum der TU München zeigt mit Skizzen, Gemälden, Modellen, Zeichnungen und Objekten die erste umfassende Ausstellung über das Werk Heinz Tesars. Die drei Räume des Architekturmuseums sind den Themengruppen »Praearchitektur«, »KlangLichtRäume« und »Schichtungen – Städtebau« gewidmet. »Praearchitektur« bezieht sich auf Tesars Feststellung „Architektur beginnt vor der Architektur", hier werden seine Arbeiten zur Form- und Raumsuche gezeigt. »KlangLichtRäume« belegt Tesars individuelle Raumgestaltungen, die dem Ideal von Lichträumen und Klangkörpern folgen. »Schichtungen – Städtebau« präsentiert Tesars spezifische Form, Bauten in vorhandene und vorgegebene Strukturen einzufügen.


Gebäudekörper
Museum Sammlung Essl, 1999
 
Zur Ausstellung erscheint im Electa Verlag/ Mailand die Publikation »Heinz Tesar - Architektur« in einer deutschen und italienischen Ausgabe mit ca. 300 Seiten und ca. 600 überwiegend farbigen Abbildungen.

Führungen durch die Ausstellung finden jeweils um 18.00 Uhr an folgenden Donnerstagen statt: 6.10., 20.10., 3.11., 17.11., 1.12. und 15.12.2005.

Ausstellungsdauer:  vom  29.09.2005 bis zum 08.01.2006
oder auf dem Veranstaltungskalender

Pinakothek der Moderne
Kunstareal  
Barer Str. 29
80799 München

Telefon: + 49 89 23805-118
Fax: + 49 89 23805-125
www.pinakothek.de oder unter www.architekturmuseum.de

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