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Bilder vom Stein

Die Ausstellung zeigt in einer eindrucksvollen Gegenüberstellung von historischen und zeitgenössischen Arbeiten wie der Steindruck als eigenständige künstlerische Ausdrucksform angewendet wurde und wird. Damals wie heute entstehen durch die Lithographie autarke graphische Blätter, die im Gegensatz zum Offset- oder Siebdruck in jedem Blatt die »Handschrift« des Künstlers noch erkennen lassen.

Inkunabeln der Lithographie und Werke der Gegenwart

Ausstellung der Staatlichen Graphischen Sammlung in der Pinakothek der Moderne

Die Staatliche Graphische Sammlung zeigt in Ihrer Ausstellung ca. 60 zwischen 1797 und ca. 1830 entstandene »Inkunabeln« der Lithographie aus Deutschland, Frankreich und England aus ihrem Bestand, der einer der bedeutendsten dieser Art ist. Ihnen stehen zwölf, in diesem Jahr entstandene Blätter von sechs zeitgenössischen Künstlern gegenüber, die sich durch ihr – für die Lithographie – großes Format (120 x 80 cm) auszeichnen. Es handelt sich um eine Edition, die unter dem Titel Slow Food von der Lithographiewerkstatt STEINDRUCK MÜNCHEN im Münchner Künstlerhaus am Lenbachplatz initiiert und gedruckt wurde.

Zwischen 1796 und 1798 entdeckte Alois Senefelder (1771-1834) auf der Suche nach einem Verfahren für den Druck von Musiknoten, die technischen Möglichkeiten des Solnhofer Kalkschiefers für einen Flachdruck, der unter dem Namen Lithographie bekannt geworden ist. Da der Stein sowohl Wasser als auch fetthaltige Druckfarbe aufnehmen kann, gelang es Sennefelder durch Ätzung der Steine erstmals ohne Vertiefung oder Erhöhung der Druckplatte, also in einer Fläche zu drucken. Die neue Technik erlaubte es, Auflagen in unbegrenzter Höhe herzustellen. Daher wurde die Lithographie schnell zu einem industriellen Druckverfahren, das erst nach 1900 von neueren, bis heute auf Senefelders Erfindung basierenden Techniken ersetzt werden konnte. Ausgehend von Senefelders Werkstatt in München und gefördert durch den Offenbacher Komponisten und Verleger Johann Anton André (1775-1842) entstanden seit dem ersten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts Notendrucke, Landkarten, Musterbücher und Formulare aller Art.

Die Edition Slow Food tritt den Beweis an, dass die Lithographie auch heute noch eine Technick des genuinen künstlerischen Ausdrucks ist, die durch keine andere ersetzt werden kann. Es haben sich folgende Künstler  beteiligt: Stephan Baumkötter (* 1958), Köln; Reinhold Budde (* 1950), Bremen; Wolfgang Ellenrieder (* 1959), München; Michaela Melian (* 1956), München; Norbert Prangenberg (* 1949), München; Gesa Puell (* 1965), München.

Im Laufe des Augusts erscheint ein vom Künstlerhaus herausgegebener Katalog zu der Edition Slow Food.



Alois Senefelder | Landschaft mit Gehöft und Rundturm, 1799                                           Michaela Melian | aus Edition »Slow Food«

Pinakothek der Moderne

Kunstareal | Barer Str. 29
80799 München
Telefon: + 49 89 23805-118
Fax: + 49 89 23805-125
www.Pinakothek.de

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