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Leonardo da Vinci »Die Madonna mit der Nelke

Das einzige Gemälde des großen Universalgenies Leonardo da Vinci (1452-1519) in einem deutschen Museum, die »Madonna mit der Nelke«, wird in einer umfassenden Schau in der Alten Pinakothek als Teil eines internationalen Forschungsunternehmens präsentiert. Revolutionär für seine Zeit fand Leonardo in der Darstellung der Madonna mit der Nelke bahnbrechend neue künstlerische Lösungen.

In einer spannenden Gegenüberstellung mit Werken seiner Zeitgenossen zeigt die Ausstellung die Wechselbeziehungen der damaligen Florentiner Schule mit dem außergewöhnlichen Meisterwerk Leonardo da Vincis. 

Die vielen ungelösten Rätsel der »Madonna mit der Nelke« rücken das Gemälde in den Brennpunkt der aktuellen Forschung. Der britische Leonardoexperte Prof. Martin Kemp initiierte vor längerer Zeit ein Forschungsprojekt mit dem Titel »Universal Leonardo«, das sich der Erforschung einzelner Werke bzw. Werkgruppen des Genies widmet. Die Ergebnisse werden nun in einer Reihe von Ausstellungen präsentiert. Neben München sind Florenz, London, Oxford und Mailand beteiligt. Für das gesamte Projekt hat der Europarat die Schirmherrschaft übernommen, sodass der Ausstellungszyklus als 28. Europaratsausstellung veranstaltet werden kann.


Seit langem schon bestand in München der Wunsch, die »Madonna mit der Nelke« in einer eigenen konzentrierten Ausstellung zu würdigen und mit ausgewählten Gemälden, Zeichnungen und Skulpturen zu verbinden. Damit setzt die Alte Pinakothek ihr spezifisches Ausstellungsprogramm fort, das jeweils ein Hauptwerk der Galerie in seiner Genese und seinen verschiedenen künstlerischen Aspekten vorstellt.

Die »Madonna mit der Nelke« ist eines der seltenen frühen Werke Leonardos und entstand während der Zeit, als der Künstler, obwohl bereits selbstständiger Meister, noch in der Werkstatt seines Lehrers Andrea del Verrocchio arbeitete. Charakteristisch für das Münchener Werk ist die Auseinandersetzung mit den Bildmotiven seines Lehrers. Leonardo fand jedoch zu gänzlich neuen künstlerischen Lösungen. Wie anregend diese für seine Kollegen im Atelier Verrocchios waren, belegen vor allem Werke des Lorenzo di Credi. Spannend zu beobachten sind diese Wechselbeziehungen auch erstmals an ausgewählten Beispielen, Werke Andrea del Verrocchios und Pietro Peruginos. Bedeutende Leihgaben wie die vier Zeichnungen Leonardo da Vincis aus den Uffizien und dem British Museum bereichern die Ausstellung. Die beiden Blätter aus London variieren das Thema der Mutter mit Kind in der dem Künstler eigenen fantasievollen Darstellungsweise und zeigen die frühe Meisterschaft Leonardos.


Die »Madonna mit der Nelke« wurde im letzten Jahr durch das Doerner Institut mit allen heute zur Verfügung stehenden kunsttechnologischen Methoden untersucht.

Dabei konnten neue und überraschende Ergebnisse erzielt werden. Diese präsentiert der zweite Teil der Ausstellung in einer reich bebilderten Dokumentation. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Leonardo nicht nur in künstlerischer, sondern auch in maltechnischer Hinsicht wegweisend für die nachfolgende Künstlergeneration war. Die traditionell getrennten Arbeitsschritte von Unterzeichnung, Untermalung und der eigentlichen farbigen Ausführung verschmelzen bei Leonardo zu einem kreativen Prozess. Mit dem Ziel, einen Eindruck von der ursprünglichen Farbwirkung der »Madonna mit der Nelke« zu vermitteln, wurde eigens für die Ausstellung eine Kopie des Bildes angefertigt. Diese folgt in ihrem maltechnischen Aufbau und der Wahl der historischen Farbmittel den Ergebnissen der kunsttechnologischen Untersuchungen. Sie führt uns eine für heutige Sehgewohnheiten ungewohnte Frische und Strahlkraft des Kolorits vor Augen.


Die Ausstellung konnte Dank der großzügigen Unterstützung durch die Ernst von Siemens Kunststiftung realisiert werden. Sie ist Teil der Initiative Wissensspeicher  www.wissensspeicher-muenchen.de und wurde im Rahmen des europaweiten Projektes »Universal Leonardo« organisiert.

Alte Pinakothek

Barer Str. 29
80799 München

Telefon: + 49 89 23805-253 
Fax: + 49 89 23805-125


www.pinakothek.de


 

 
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