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Ausstellung ``Verborgene Welten`` Michael Maschka und Reinhard Schmid

Im Rahmen der Ausstellung „Verborgene Welten“ zeigen zwei bedeutende Vertreter des Phantastischen Realismus, Michael Maschka aus Nördlingen und Reinhard Schmid aus Viechtach, eine Auswahl ihrer Werke. Der Phantastische Realismus bezeichnet eine vom Surrealismus beeinflusste Richtung der Malerei, die nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland und Österreich aufkam.

Bedeutende Ausstellung im Alten Rathaus in Viechtach
„Verborgene Welten“
Michael Maschka & Reinhard Schmid

Altes Rathaus, Stadtplatz 1, Viechtach
26. November 2007 – 11. Januar 2008
Vernissage: 24. November 2007 um 19.30 Uhr
Veranstalter: Stadt Viechtach
Konzeption und Organisation: Karen Widmann M.A.


Der Begriff wurde Mitte der 50-er Jahre von dem Kunstkritiker Johann Muschik geprägt, der sich auf die Gruppe von Wiener Malern mit Ernst Fuchs, Rudolf Hausner u.a. bezog. Mittlerweile gehören dem Phantastischen Realismus sehr unterschiedliche Strömungen und Tendenzen an – gemeinsam ist allen die Ablehnung der reinen Abstraktion, ein Hang zur Mythologie, zur Fabel, zu kosmischen Träumen. Phantastische und surreale Ideen werden auf altmeisterliche Art in perfekter Technik und virtuosem Können umgesetzt. Die Bildsprache steht in ihrer Vieldeutigkeit der modernen Eindeutigkeit des Sachwissens gegenüber. Eine Kunst wie der Phantastische Realismus, erklärte Ernst Fuchs bei einer Ausstellung von Michael Maschka, bringe „die Totalität unserer Daseinsfrage zum Ausdruck. Alles andere ist Reduktion“

Beide in Viechtach ausstellenden Künstler sind Mitglieder der Gruppe „Dalis Erben“ und arbeiten gemeinsam an der Weitergabe altmeisterlicher Techniken und der Verbreitung und Wiederaufwertung phantastischer und visionärer Kunst und sind an Ausstellungsprojekten in ganz Europa beteiligt.
Diese kreative Bewegung wurde 2004 in Lyon gegründet und bewies sich als konstruktive Idee mit weiteren bedeutenden Ausstellungen in Frankreich, in Deutschland (Wolnzach, Regensburg) und zuletzt im Europaparlament in Brüssel.
Umso sensationeller ist es, dass eine weitere Station zweier Künstler dieser Gruppe in Viechtach ist!
Dem Viechtacher Künstler Reinhard Schmid, der seit 1990 eine eigene Galerie in Viechtach besitzt, verdanken wir dieses Ereignis. Er konnte den bedeutenden Vertreter des Phantastischen Realismus Michael Maschka für eine Ausstellung in Viechtach gewinnen.

Michael Maschka konnte bisher auf zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland seit über 20 Jahren sein perfektes, an die Meister der Renaissance und des Manierismus erinnerndes Können als Maler, Grafiker und Bildhauer unter Beweis stellen.
Seit 2001 ist er Gründungsmitglied der „Labyrinthe -Gesellschaft für Phantastische und Visionäre Künste e.V. “ mit Sitz in München und Rom. 2007 gewann er den französischen Kunstpreis.

``Ich möchte die geistigen Realitäten, die sich im Mythos manifestieren, zu einem sinnlichen Erlebnis werden lassen. Dies könnte man als das Credo meiner künstlerischen Arbeit bezeichnen``.
Die Mythen-Bilder des 1962 in Augsburg geborenen Künstlers Michael Maschka sind, wie er es selbst formuliert, ``geistig-seelische Zustandsbeschreibungen, die losgelöst vom eigentlichen Mythos, eine Fortsetzung desselben darstellen. Die Quintessenz des Mythos, der Archetypus selbst ist es, der hier ein Eigenleben beginnt und an seiner eigenen Geschichte weiterspinnt``.
Mit seinem breit gefächerten Ausdrucksrepertoire möchte der in Nördlingen lebende Künstler Übereinstimmungen zwischen inneren und äußeren Bildern aufspüren und sichtbar machen. Dabei greift er auf germanische oder griechische Mythen oder auf christliche und alchemistische Symbolismen zurück, sodass seine Arbeiten zur wahren Fundgrube archetypischer Mitteilungen werden.
Seine Bilder in realistischer, altmeisterlicher Malweise mit markant persönlich ausgeprägtem Stil ziehen durch ihre Rätselhaftigkeit und zuweilen überbordende Sinnlichkeit den Betrachter in ihren Bann. Grandioser Umgang mit Farbe und technische Perfektion stehen hierbei ganz im Dienst der Glaubwürdigkeit der Mitteilung.
Selbst in der Darstellung des Schrecklichen findet Maschka versöhnliche Gesten und überlegene Harmonien. Umgekehrt hat das Schöne in seinen Bildern immer etwas Abgründiges.

Reinhard Schmid zeigt seine skurrilen, phantasievoll-phantastischen Bildwelten. In seinen witzig-ironischen, oft erotisch angehauchten Bildern spielt er gerne mit verrückten Gestalten und ausgefallenen Vehikeln. Zahnräder drehen die seltsamen Gewinde seiner verspielten und skurrilen Maschinen, die sich in undefinierbaren Landschaften bewegen, Maschinen, die für seine liebenswerten Protagonisten und Helden dieser Welten Fortbewegungsmittel und Bühne zugleich sind. Bildwelten sind es, in welchen oft die verschiedensten Gefühle und Gedanken versteckt sind und darauf warten, von dem Betrachter entdeckt zu werden.
„Kunst ist für mich die Übertragung einer Idee, die keinen praktischen Zweck erfüllt, in eine Form, die wir mit unseren Sinnen wahrnehmen können.“, so Reinhard Schmid.
Interessant sind seine stets ungewöhnlichen Techniken, mit deren Mittel er die Bilder in Szene setzt. Sein künstlerisches Schaffen begann er als Glasmaler. Neben einer klassischen Ausbildung führte ihn sein Vater Rudolf Schmid in neue, zumeist von ihm erfundenen Techniken ein. Über die letzten 20 Jahre hat Reinhard Schmid die Bleistiftzeichnung in Verbindung mit Aquarellfarben hinter Glas perfektioniert. Seine einzigartigen Arbeiten gewinnen dadurch an visueller Leichtigkeit, Transparenz und Tiefe.
Seit 1993 leitet er die „Gewölbe der Geheimnisse“ in Viechtach. Seine Werke finden sich in privaten Sammlungen in Europa, USA und Japan und wurden beispielsweise auf der Art Expo in New York präsentiert.

Die äußerst sehenswerte und interessante Ausstellung im Alten Rathaus in Viechtach ist zu den Öffnungszeiten der Touristinformation zu besichtigen.
Der Eintritt ist frei.

Kontakt: Tourist-Information Viechtach, Stadtplatz 1, 94234 Viechtach
Email: tourist-info@viechtach.de
Tel.: 09942/1661 www.viechtach.de
   
 

 
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