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Museolympics

Architektur+Sport. Vom antiken Stadion zur modernen Arena. Um das sommerliche »Sport-Loch« zwischen Fußball WM und Strandurlaub auszufüllen, lädt das Palais Pinakothek gemeinsam mit PA/Spielen in der Stadt e. V. und dem Architekturmuseum der TU München zu den ersten offiziellen Museolympics rund um die Pinakotheken.

Zwei Wochen lang wird sich im Juli für Kinder, Jugendliche und spiellustige Museumsbesucher alles um Sport und Bewegung drehen: Tägliches Training und Wettbewerbe im Museum und auf dem neu entstehenden Museumssportplatz auf der Wiese an der Pinakothek der Moderne (Zugang Barer Straße) fordern eigene Aktivität und Phantasie!
Ausgangspunkt der Museolympics ist die aktuelle Ausstellung »Architektur+Sport. Vom antiken Stadion zur modernen Arena« des Architekturmuseums der TU München in der Pinakothek der Moderne (gefördert durch die Stiftung der Pinakothek der Moderne; zu sehen bis 3. September). Nicht zuletzt an Wettkämpfen, Spielen und deren Stellenwert lassen sich Ideale und Ideologien einer Gesellschaft und ihrer Kultur ablesen – am eindrucksvollsten wohl an den »Tempeln« des Sports. Die Besucher lernen herausragende Beispiele der Sport-Architektur kennen – von Olympia bis Fröttmaning.

Auf diese Weise inspiriert, heißt es im Freien durch die museolympischen Spielfelder zu navigieren und sich auf eine kleine Zeitreise zu begeben:
Sechs eigens vom Architekt Klaudius Henke vom Lehrstuhl für Holzbau- und Baukonstruktion der TU München entworfene Architekturelemente aus Holz bilden eine Sportarena unter freiem Himmel (unterstützt von Klöpferholz; HUP Holzhaus). Sie sind gleichzeitig Ausstellungsstücke, Tribünen und Stationen für Spiele und Aktionen.
Historische Spiele lassen die Vergangenheit wieder aufleben: Das französische »Jeu de Paume« etwa, eine Ur-Form des Tennis aus dem 12. Jahrhundert, bei dem Mönche mit der Hand einen Ball gegen die abgeschrägten Klosterdächer spielten. Erst im 14. Jahrhundert entwickelten sich eigene »Ballspielhäuser«, in denen Bälle mit dem Schläger über Netze geschlagen wurden.
Über Menschen mit dunklen Flecken im Gesicht sollte man sich nicht wundern: Beim »Hanetsuki«, einem japanischen Federballspiel, wird für jeden nicht getroffenen Ball ein schwarzer Punkt ins Gesicht gemalt. Der Ball (»Hane«) besteht aus einem Säckchen mit Samenkörnern und eingesteckten Vogelfedern, der Schläger (»Hagoita«) ist ein bemaltes Holzpaddel.
Eine gruselige Art des Balles – der als Symbol der Sonne galt – benutzten die Maya bei dem Spiel »Pok ta Pok«: Zu besonderen Anlässen spielten sie mit einem mit Leder bezogenen Totenschädel, etwa um Götter und Herrscher zu ehren oder religiöse Entscheidungen zu treffen. Der Ball durfte den Boden, die Hände und die Füße nicht berühren, sondern musste mit den übrigen Körperteilen durch einen an der Wand befestigten Ring bugsiert werden. Verlierer oder Gewinner – welcher von beiden, darüber streiten sich die Forscher bis heute – wurde als Menschenopfer den Göttern dargebracht.
Auch eine zeitgenössische Fußball-Torwand ist bei den Museumsspielen obligatorisch, doch die Reise führt weiter in die Zukunft: Neue »museolympische Sportarten« sollen erfunden werden – wie wäre es mit Treppenkunstlauf, Säulenslalom oder Skulpturzirkeltraining?

Bayerische Staatsgemäldesammlungen
Pinakothek der Moderne
Kunstareal Barer Straße 29
80799 München

Tel +49.89. 23805-118,
Fax +49.89. 23805-125
www.pinakothek.de

Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne
Arcisstr. 21
80333 München

T +49. 89. 23805-379
F +49. 89. 23805-310
www.architekturmuseum.de

 

 
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